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• Das Epoxidharz-System WEICON Keramik HC 220 besitzt eine hohe Abriebfestigkeit und dient als Verschleißschutz für stark beanspruchte Oberflächen • Es ist temperaturbeständig bis +220 °C, fließfähig, keramisch gefüllt, chemikalienbeständig und besitzt eine hohe Haftkraft • Keramik HC 220 lässt sich sehr gut mit einem Pinsel verarbeiten und großflächig anwenden • Das Epoxidharz-System ist nicht korrodierend, antimagnetisch und härtet praktisch schrumpffrei aus • Es haftet sehr gut auf den verschiedensten Oberflächen, wie Metall, Beton, Stein oder Asphalt • Es haftet sehr gut auf den verschiedensten Oberflächen, wie Metall, Beton, Stein oder Asphalt • In Kombination mit grobkörnigen Materialien wie Siliziumcarbid in Korngröße von F14-F24 kann WEICON Keramik HC 220 zur Rutschsicherheit als rutschhemmende Beschichtung in Industrieanlagen verwendet werden • Diese Kombination eignet sich hervorragend in chemischen Anlagen sowie Werkstätten, wo Treppen oder Böden durch wässrige Lösungen kontaminiert sind • Das Produkt kann im Maschinen- und Anlagenbau, im Apparatebau sowie in vielen weiteren Bereichen der Industrie zum Einsatz kommen, in denen hohe Temperaturbelastungen an der Tagesordnung sind • Verschleißschutz • Oberflächenbeschichtung • hohe Temperaturbeständigkeit • Trinkwasserzulassung nach BS 6920. Gebrauchshinweise: • Bei der Verarbeitung von WEICON Produkten sind die physikalischen, sicherheitstechnischen, toxikologischen und ökologischen Daten und Vorschriften in unseren EG-Sicherheitsdatenblättern (www.weicon.de) zu beachten. Oberflächenvorbehandlung: • Die erfolgreiche Verarbeitung von WEICON Keramik HC 220 hängt von der sorgfältigen Vorbereitung der Oberflächen ab • Denn dies ist der wichtigste Faktor für den Gesamterfolg • Staub, Schmutz, Öl, Schmiere, Rost und Feuchtigkeit oder Nässe haben einen negativen Einfluss auf die Haftung • Vor der Verarbeitung von WEICON Keramik HC 220 müssen daher folgende Punkte beachtet werden: Die Oberflächen müssen frei von jeglichem Öl, Fett, Schmutz, Rost, Oxiden, Farben und sonstigen Fremdkörpern bzw. Rückständen sein • Zum Reinigen und Entfetten empfehlen wir WEICON Sprühreiniger S • Glatte sowie besonders stark verschmutze Oberflächen sind zusätzlich durch mechanische Oberflächenvorbehandlungen, wie z. B. durch Schleifen oder vorzugsweise durch Strahlen, zu bearbeiten • Bei einer Bearbeitung durch Strahlen, sollte die Oberfläche möglichst auf einen Reinheitsgrad von SA 2 ½ - ,,Near White Blast Cleaning\ (gemäß ISO 8501/1-2, NACE, SSPC, SIS) gebracht werden • Um einen optimalen Rauheitsgrad der Oberfläche von 75 - 100 µm zur erreichen, sollten kantige Einwegstrahlmittel (Aluminiumoxid, Korund) verwendet werden • Durch die Verwendung von Mehrwegstrahlmittel (Schlacke, Glas, Quarz) aber auch durch Eisstrahlen wird die Oberflächenqualität negativ beeinflusst • Die Luft zum Strahlen muss trocken und ölfrei sein • Metallteile, die mit Meerwasser oder anderen Salzlösungen in Kontakt gekommen sind, sollten zunächst mit VE-Wasser intensiv gespült und nach Möglichkeit über Nacht ruhen gelassen werden, damit alle Salze aus dem Metall herausgelöst werden können • Vor jeder Anwendung von WEICON Keramik HC 220 sollte eine Prüfung auf lösliche Salze nach dem Bresle-Verfahren (DIN EN ISO 8502-6) durchgeführt werden • Die maximale Menge der auf dem Substrat verbliebenen löslichen Salze sollte nicht mehr als 40 mg/m² betragen • Ein Erhitzen und wiederholtes Strahlen der Oberfläche kann erforderlich sein, um alle löslichen Salze und Feuchtigkeit zu entfernen • Nach jeder mechanischen Vorbehandlung sollte die Oberfläche nochmals mit WEICON Sprühreiniger S gereinigt und bis zum Auftrag der Beschichtung vor weiteren Verunreinigungen geschützt werden • Stellen, an denen keine Haftung auf dem Untergrund gewünscht wird, müssen mit silikonfreien Formentrennmittel behandelt werden • Für glatte Oberflächen empfehlen wir WEICON Formentrennmittel Flüssig F 1000 oder für poröse Oberflächen WEICON Formentrennmittel Wachs P 500 verwenden • Nach der Oberflächenvorbehandlung sollte möglichst zeitnah (innerhalb einer Stunde) mit dem Auftrag von WEICON Keramik HC 220 begonnen werden, um Oxidation, Blitzrost oder erneute Verschmutzung zu vermeiden. Auftragen: • Wir empfehlen für die Verarbeitung eine Umgebungstemperatur von 20 °C (68 °F) bei unter 85 % rel. Luftfeuchte • Die höchste Haftkraft wird erreicht, wenn die zu bearbeitenden Teile vor dem Auftrag auf>35 °C (>95 °F) erwärmt werden • Mit einem Pinsel WEICON Keramik HC 220 für eine dünne Vorbeschichtung intensiv im Kreuzgang in die Oberfläche einarbeiten, um eine maximale Haftung zu erreichen • Mit Hilfe dieser Technik dringt das Epoxidharz gut in alle Ritzen und Rautiefen ein • Im Anschluss kann direkt der weitere Auftrag mit einem Pinsel oder einer Schaumstoffrolle bis zur gewünschten Schichtstärke erfolgen • Pro Arbeitsgang lässt sich eine Schicht von ca. 0,25 bis 0,50 mm erreichen • Es ist dabei auf einen gleichmäßigen Auftrag ohne Luftblasen zu achten • Weitere Schichten können jeweils nach ca. 4 Stunden (Schichtfolgezeit) aufgetragen werden. Aushärtung: • Die Endhärte ist nach spätestens 10 Stunden bei 20 °C (68 °F) erreicht • Bei niedrigeren Temperaturen kann die Aushärtung durch gleichmäßige Wärmezufuhr bis max. 40 °C (104 °F) mit z. B. Wärmetasche, Heiß- oder Heizlüfter beschleunigt werden • Höhere Temperaturen verkürzen die Aushärtezeit • Als Faustregel gilt: je +10 °C (50 °F) Erhöhung über Raumtemperatur (20 °C/68 °F) verkürzt sich die Aushärtezeit um die Hälfte • Temperaturen unter 16 °C (61 °F) verlängern die Aushärtezeit, bis ab ca. 5 °C (41 °F) fast keine Reaktion mehr erfolgt. Empfohlene Hilfsmittel: • Winkelschleifer • Strahlanlage • Wärmetasche • Heiß- oder Heizlüfter • Glättkelle, Spachtel • PE-Folie 0,2 mm • Gewebeband • Pinsel • Schaumstoffrolle • Fusselfreie Tücher